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Blackmail

Neues Album "Tempo Tempo" - Veröffentlichung am 28.03.2008

Blackmail sind zurück und das höher, schneller und weiter denn je. Ob unser Rock-Vierer sein neues Album deshalb "Tempo Tempo" genannt hat, bleibt sein Geheimnis, was wir allerdings wissen ist, dass dieses Album den Durchbruch nach dem Durchbruch für das Quartett bedeuten könnte. Der Durchbruch, der ihnen immer wieder von Neuem von Plattenfirmen und Medien vorhergesagt wurde. Von dem haben sie sich jetzt endlich mal frei gemacht und evtl. darum das beste, ausgefallenste und unvorhersehbarste Album ihrer Bandgeschichte aufgenommen.
Was das heisst? Es bedeutet, dass diese Platte auf allen Ebenen unglaublich knallt und diese Band noch längst nicht zum alten Eisen gehört.

Blackmail live auch wieder da.

Ab Ende April sind die Koblenzer auch wieder unterwegs. und zwar genau hier....

2305i.08 Chur, Battaporta
31.05.08 Marburg, KFZ Open Air
14.06.08 Neuensee, Rock im Wald
15.06.08 Interlaken, Greenfield Festival
21.06.08 Scheeßel, Hurricane Festival
22.06.08 Neuhausen, Southside Festival
27.06.08 Mainz, AStA Uni-Fest
05.07.08 Bonn, Rheinkultur
12.07.08 Wadern-Neunkirchen, Rock am Bach
18.07.08 Gräfenhainichen, Melt!
26.07.08 Großefehn, Omas Teich
02.08.08 Gmünd, Palaverama
08.08.08 Rothenburg o.d.T., Taubertal Festival
09.08.08 Eschwege, Open Flair Festival
14.08.08 Aflenz, Sublime
15.08.08 Salzburgring, Frequency Festival
16.08.08 Feldkirch, Poolbar
22.08.08 Cuxhaven, Deichbrand Festival
23.08.08 Horb am Neckar, Mini Rock Festival
30.08.08 Wiesbaden, Schlachthof Open Air
06.09.08 Münster, Trossekult




Aydo Abay: Ein Sänger, auch unterwegs mit einem eigenen Bandprojekt namens KEN. Texter und die Stimme der Band.

Carlos Ebelhäuser: Ein Bassist. Knarziger klingt kein Bass in deutschem Lande. Verwaltungsrat, Antriebswelle und Wirtschaftsministerium von Blackmail in Personalunion.

Kurt Ebelhäuser: Ein Gitarrengott (geschmackssicher). Zudem (nicht nur) bei Blackmail Visionär, Arrangeur, Produzent und Pedant. Angeblich sind bei den Autoritäten Koblenz‘ 60 Verfahren gegen ihn anhängig. Wir glauben kein Wort. Siehe auch: „Scumbucket“

Mario Matthias: Ein Schlagzeuger. Treibt den ganzen Laden immer und ständig vor sich her. Kann auch schreinern und Bus fahren. Weitere Bestätigung des Sprichworts „ein guter Drummer ist die halbe Miete...“


Klingt interessant? Du willst mehr erfahren? Dann gibt es jetzt und hier...

...Blackmail für Anfänger:

In Koblenz treffen sich Mosel und Rhein. Ein sehr hübscher, sehr deutscher Flecken Erde, der schon in den Geschichtsbüchern erfasst war, als diese noch aus Stein gemacht wurden. Seit ein paar weniger Jahren treibt die Rockband namens Blackmail ihr Unwesen in dieser Idylle . Kleiner Beitrag zur Leitkultur-Diskussion: die Gruppe Blackmail besteht aus dem türkischen Sänger Aydo Abay, den beiden Halbspaniern Carlos und Kurt Ebelhäuser an Bass und Gitarre, und dem Schlagzeuger Mario Matthias (offensichtlich ein Italiener ehrenhalber). Sind Blackmail deshalb eine Multikultitruppe? Nicht doch. Aber Blackmailss globalisierte Rockmusik internationalen Zuschnitts ist mit allen Wassern gewaschen, nicht nur mit dem aus Rhein und Mosel.

Blackmail fanden sich Ende 1993, zu einer Zeit, als es Musikern noch half, in Zielgruppenzeitschriften eine Kontaktanzeige aufzugeben. 1997 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf einem Label ihrer Nachbarschaft und schon im Februar 99 veröffentlichte die Band den Nachfolger „Science Fiction.“ Beide Platten wurden gebührend gefeiert, man tourte unaufhörlich durch die Lande und es kam, wie es kommen musste: ein Major Label zückte das Scheckbuch. Folglich wurden die nächsten zwei Platten („Bliss Please“, Februar 2001, und „Friend Or Foe“, März 2003) mit der ganzen Force Majeur der Konzerne in die Läden verschifft, in die Medien geprügelt, an die Bauzäune gehämmert und in die Rockdissen dieser Republik hinein getragen. Es entwickelten sich veritable Untergrund-Hits („Same Sane“ & „It Could Be Yours“) und die Band spielte weiterhin die Clubs und Festivals rauf und runter. Blackmail entwickelten sich in dieser Zeit zu einer der besten Livebands des Landes, was das Publikum dankbar registrierte. Im Jahr 2004 wurde der betreffende Konzern wieder mal umstrukturiert und umgebaut. Doch hatten da die Musiker längst erkannt, daß sie das System der Multis eigentlich nicht wirklich benötigen, um erfolgreich ihren Beruf auszuüben - und man trennte sich gütlich.

Und was in der Welt von Blackmail geschehen, seit der Veröffentlichung des letzten Albums „Friend Or Foe“? Nun, um es kurz zu machen: die Welt wurde erobert (zumindest der japanische Teil – ja wirklich, Blackmail sind jetzt offiziell Big In Japan – da gibt es Einiges zu erzählen). Die Plattenfirma wurde gewechselt und es wurde kurz aber heftig getourt. Kurt ist zu einem der gesuchtesten Produzenten für Gitarrenmusik im deutschsprachigen Raum avanciert. Das bandeigene Studio gilt mittlerweile als hard to get ...

Und dennoch haben sich Blackmail zum allerersten Mal in ihrer Band-Historie einen Produzenten „von außen“ geholt. Einen, der einen anderen Blick und ein anderes Ohr auf die Sache wirft. Im Frühjahr 2005 haben Blackmail zusammen mit Lee Buddah den Soundtrack zum preisgekrönten Spielfilm „Kammerflimmern“ beigesteuert. Im Frühsommer sind die Vier nach Galizien gefahren, um Songs zu schreiben. Im ganzen Sommer wurde im bandeigenen Studio zusammen mit dem Berliner Produzenten Andi Jung an den Songs gearbeitet. Aufgenommen. Verworfen. Noch mehr aufgenommen. Aydo sang im August in Berlin auf einem Hausboot seine Vocals ein. Kurt und Andi gingen ans Mixen im September und im Oktober - und nun endlich liegt das Album vor uns.

 


 














 


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