BOSSE
Bosse. Fünf Buchstaben. Griffig, knapp,
zielstrebig auf den Punkt. Ein Soloprojekt, klar. Und was für
eins. Auf Deutsch. Mit Rock. Ohne NDW-Schublade. Aber mit dem Kopf
voller cooler Ideen. Die pure Großstadtpoesie.
Axel Bosse heißt der Mann dahinter, ist 25 Jahre alt, Wahlberliner,
unverbesserlicher Romantiker, Musiker aus Berufung. Als sich vor
drei Jahren seine Jugendband auflöste, orientierte sich Bosse
neu.
Mit dem Umzug in die Hauptstadt, mit dem Wechsel zu eigenen Songs
in deutscher Sprache und mit einem systematischen „Kopf-frei-kriegen“
unter spanischer Sonne. Dazu verschlägt es ihn nach Valencia.
Einfach die Seele baumeln lassen, Musik schreiben und die nächsten
Schritte überlegen.
Die heißen Wolfgang „stackman“ Stach (u.a. Guano
Apes) und Köln, wo Bosse ein Dutzend Songs aufnimmt. Einfach
so. Ohne Plattendeal, ohne Druck und ohne konkrete Vorstellung,
was daraus werden könnte. Es geht alles ganz locker, ganz schnell
und macht vor allem eines: Spaß. Die Jungs von Uncle Ho und
Heyday geben die Band, Bosse die Songs und den Gesang und Stach
das Know How.
Single "Kraft" ab 29.03.!!
„Kraft“, die erste Single, die zunächst im Eigenvertrieb
erscheint. Und es sofort auf die Playlisten von 1 Live, Fritz und
weiteren Jugendsendern schafft. Eben, weil der Song stimmt, das
richtige Feeling hat, und von jugendlichem Idealismus, von Aufruhr
und Rebellion zeugt.
„Ich streck dir meine Kraft entgegen/ Stillstand ist Vergangenheit/
Wir haben nur ein Leben/ In Zukunft wird es bunter sein.“
Eine Message wie aus dem Film „Club der toten Dichter“:
carpe diem – nutze den Tag. Und wenn die Welt da draußen
noch so grau ist – bau dir einfach deine eigene. Mach was
draus.
Ein schöner Gedanke. Ein Ideal. Eine Philosophie. Aber gerade
die trifft in verrückten Zeiten wie diesen auf offene Ohren.
Überall. So landet Bosse bei der Capitol. Eines von vielen
Labels, das ihn haben will. Erste Veröffentlichung ist die
Neuauflage von „Kraft“.
Dann geht es auf Tour mit den alten Freunden von Such A Surge. Zwar
nur im Vorprogramm, aber Bosse kommt an, genießt das Bandfeeling
und die Parties - Backstage, auf der Bühne, im Bus. Der Kopf
dröhnt. Aber er will mehr. So schnell es eben geht.
Debüt-Album "Kamikazeherz"!!
Sein Debüt. Mit einem Titel, der Bände spricht. Eine „do
or die“-Situation. Eine Mission, bei der nur der Sieg zählt.
Andernfalls droht der Untergang. Kurzum: Das Werk eines Überzeugungstäters,
der an sich und seine Kunst glaubt. Und - wie die japanischen Fliegerschwadrone
des Zweiten Weltkriegs – notfalls dafür sterben würde.
Schließlich ist es kein gewöhnliches Rockalbum. Das wird
schon beim ersten Hören klar. Und Bosse kein gewöhnlicher
Rocksänger. Dafür ist er viel zu nah dran am Leben. Oder
wie er es nennt „zu spontan“. Seine Texte sind kleine
Geistesblitze, Eingebungen, Momentaufnahmen.
Polaroids von Gefühlen, Emotionen, Gedanken. Schnell festgehalten,
aber mit unglaublicher Tiefenschärfe. Mit Menschenkenntnis
und Lebenserfahrung. Aber auch mit Irritation und Verwirrung.
Eben über die Welt da draußen. Die so verrückt,
so durchgeknallt und so surreal ist. Die im allgemeinen Chaos versinkt.
Die Big Brother-Nation. In der all die jungen, hübschen Menschen
nur auf ihren Look, ihre Coolness und ihre Klingeltöne achten.
Dabei gibt es viel Wichtigeres. Und das nervt. Den Bosse sowieso.
Der flippt aus, meckert rum, schreibt Songs wie „Keine Panik“.
„Ich bin umgeben von Reichtümern, Jungmodelle stecken
sich den Finger in Hals; ich glaub die grössten Silikonlippen
und alle Eure Liftings sind Gedenkstätten der Zeit.“
Bei Xtaster kann man in 3 Songs reinhören:
1.
Kraft
2.
Das kleinste Glück
3.
Explodiert
Das darf natürlich nicht fehlen:
BOSSE - Kraft - Video
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Endlich mal einer, der stolz ist, anders zu sein. Der sich wie ein
Alien fühlt. Wie ein „Stadtastronaut“. Weit weg
von Zuhause, weit weg von allen normalen Menschen. Einsam unter
vielen. Der anderen den Spiegel vorhält. Sie enttarnt, entlarvt,
entblößt. Aber doch nicht politisch sein will. Eher menschlich.
Echt. Real.
Der auch nicht davor zurückschreckt, den großen Peter
Hein der Fehlfarben, zu zitieren. Dessen „Knietief im Dispo“
taucht im gefühlvollen „Novemberregen“, einem Duett
mit der Paula Sängerin Elke Brauweiler, auf.
Neues Album "Guten Morgen, Spinner" erscheint am 28.06!!
Bosse werkelt an einem neuen Album und wir sind gespannt. Um die
Wartezeit zu verkürzen gibt es ein Videocast rund um das erste
Konzert dieses Jahres in Leipzig:
Bosse in Leipzig
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BOSSE LIVE!!
Wer es gar nicht mehr aushält, kann natürlich auch mal
bei den kommenden Live-Auftritten reinschnuppern:
07.Juni 07: Hamburg - Campusfest/Uni
07.Juli 07: Bonn - Rheinkultur solo & unplugged

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