Platte Der Woche
The Gaslight Anthem American Slang

xtaster's mates




















































































































































































Downset


Back To The Roots: Das aktuelle Album "Universal"!

Obwohl viele sicher nicht mehr damit gerechnet haben, erschien dieses Jahr ein neues Downset- Album! Vier lange Jahre war von der aus Los Angeles stammenden Band nicht das Geringste zu hören, doch jetzt meldet sie sich eindrucksvoll zurück. Die Jungs sind wütend wie eh und je und die neue Platte ist die bisher beste! Denn hier schlägt der Vorschlaghammer auf die Nuss. Dazu pumpen Gitarre, Bass und Drums ihre trägen aber treffsicheren Hardcore-Riffs durch die Boxen und sorgen ganz automatisch dafür, dass man zum treffsicheren Kopfnicker wird.
Eine Platte, die vielleicht sogar den selbstbetitelten Debut- Klassiker von 1994 in den Schatten stellen kann, denn ein gehöriges Hit- Potential hat auch diese neue Scheibe und das nicht zu knapp. Die fünf Jungs melden sich auch zu einem sehr passenden Zeitpunkt zurück, hat ihr Musik- Stil doch inzwischen zehnmal bessere Karten und die Band auch gleich noch die Verpflichtung den Kids zu zeigen, dass es auch neben dem Hab-Eigentlich-Gar-Nichts-Zu-Sagen-Crossover a la Limp Bizkit oder KoRn auch authentische Musiker gibt, die wissen, wovon sie reden.

Ein kleiner Exkurs zurück in die Vergangenheit: In den späten 80ern blüht die Hardcore-Szene. Nachdem Rey Anthony Oropeza (vocals), Brian "Ares" Schwager (guitar), Rogelio Lozano (guitar), James Morris (bass) und Chris Lee (drums) mit ihrer 1986 gegründeten Band Social Jusitice einen Deal beim Majorlabel Mercury/PolyGram einsacken können, ändern sie ihren Namen um in Donwset. Von Anfang an mischen sie musikalisch Hip Hop und Funk mit Hardcore und Metal und verzichten dabei auch nicht, die sozialkritischen Lyrics des Hardcores zu integrieren. 1994 erscheint das gleichnamige Debüt, nachdem sie zuvor schon durch ein paar Singles und vor allem eine Europa-Tour mit Biohazard auf sich aufmerksam machen konnten.

Dass das Debüt gleich über das Majorlabel erscheint, ist mit Sicherheit auch kein Fehler und eine gewisse Ähnlichkeit zu Rage Against The Machine kann man der Band auch nicht absprechen. Von Kopie kann aber keine Rede sein, denn Social Justice hat schon mit ähnlichen Mitteln gearbeitet (wenn auch wesentlich hardcorelastiger) und die gab es schon ein Stück länger. Nach der ersten Scheibe verabschiedet sich Rogelio aus der Band und Downset machen fortan als Quartett weiter.
Mit ihrem Zweitling "Do We Speak A Dead Language" gehen sie schon eine ganze Spur ruppiger zu Werke und zeigen sich jenseits jeglicher Trends. Mit dem '96 erscheinenden Album werden sie als "L.A.s best kept secret" bezeichnet und bringen ihre wütende Message mit Bands wie Pantera, Slayer, den Deftones oder den Red Hot Chili Peppers in über 25 Ländern auf die Bühne. Auch auf das Ozzfest-Billing schaffen sie es und können damit enorm an ihrem Bekanntheitsgrad arbeiten. Doch es geht ihnen bald wie vielen anderen Vorreitern einer Szene, und die Nachahmer kommen schneller und leichter zum Erfolg, als die Trendsetter selbst. 1998 steigt Drummer Chris aus der Band aus und macht lieber mit Adema weiter.

Davon lässt sich das Quartett zum Glück nicht lange beirren und nachdem man vom Majorlabel zum kleineren Epitaph-Label von Bad Religion-Gitarrist Brett Gurewitz gewechselt ist und Chris Hamilton als neuen Drummer gefunden hat, veröffentlichen Downset 2000 "Check Your People". Darauf gehen sie deutlich emotionaler zu Werke und gelegentliche Ähnlichkeiten zu den Deftones sind nicht von der Hand zu weisen. Reys Texte sind eine Spur persönlicher, softer sind die Jungs deswegen noch lange nicht. Das beweisen sie auch im Anschluss auf der amerikanischen Ausgabe der Tattoo the Earth-Tour mit Slipknot, Hatebreed, Sevendust, Slayer und Mudvayne sowie Auftritten im Vorprogramm von Metallica, Soulfly oder Fishbone.

Doch danach ist es erst mal wieder eine ganze Zeit lang recht ruhig im Downset-Camp und es steht ein neuer Labelwechsel an. Chris, der inzwischen einige andere Projekte am laufen hatte, kehrt zur Band zurück und gemeinsam machen sie sich an die Vorbereitungen zum neuen Album. Über das Hawino Records-Label in Seattle kam Ende April 2004 dann das vierte Album "Universal" raus. Darauf weichen die ehemaligen Gangmitglieder keinen Strich von ihrem eingeschlagenen Weg ab und bewahren sich damit ihre Authentizität. Inzwischen ist Rico Vallisenor am Bass dabei, der vorher schon Spuren bei Manhole L.A. hinterlassen hat, die sich später in Tura Satana und noch später in My Ruin (bei der auch Ares mal aushalf) umbenannt haben.


 












 


ACHTUNG !
Du bist schon Teamer und möchtest einen weiteren "Xtaster Künstler" unterstützen oder ein Project tauschen?
Kein Problem! Du kannst ab sofort im Log In-Bereich dein Profil eigenständig bearbeiten.


Lass es auf deinen Strassen krachen!


Streetteam
, Xtaster, Bahnhof?
Hier erfährst Du alles über uns...
xtaster's mates


Bands we like:
Fire In The Attic
The ShockS
The Distillers
Less Than Jake
International Noise Conspiracy
The Datsuns
Biffy Clyro
The Lost Prophets
AFI
Thursday
The Dillinger Escape Plan
Violent Delight
Tricky
Jerk
Million Dead
Johnny Truant
Velcra
Project Mercury
Rancid

Labels
Hopeless Records
SubCity Records
Bad Taste Records
Motor Entertainment
Strangeways
Burning Heart
Epitaph Records
Hellcat Records
Fat Wreck Chords
V2 Records
Redfield Records
People Like You Rec.
Golf Records
Visible Noise
Relapse Records
Nitro Records
Warner Brothers
Infectious Records

Other Stuff
VISIONS
Uncle Sally*s
Stalker
Channel Fly
Big Cheese Magazine
Extreme Sports Channel
Punk Rock TV
Year Zero - Newspaper for the enlightened!
Gone Boarding
Jurassic Punk - cool movie site
Fark Alternative News
Adbusters
Surfers Against Sewage
Etnies Footwear
2000 AD - Zarjaz comic for Earthlings!!
Online Snowboarding store and info
UK Snowboarding forum
Snowboarding news , info and links.
Inline street sk8 guide
Crossfire Skate nights and gigs
Snowbombing XSnow event
The Onion