Rückkehr
der Metal-Götter
Die Heavy Metal-Legende ist zurück und feierte 2004 ihr Comeback
in der Urbesetzung mit Original-Sänger Rob Halford. Und nun
zieht bald das nächste heftige Heavy-Gewitter über die
Lande. Mit "Angel Of Retribution" veröffentlicht
die aus dem englischen Birmingham stammenden Judas Priest ein neues
Studioalbum - es ist das erste in der klassischen Originalbesetzung
(Rob Halford - Gesang, Glenn Tipton und K.K - Gitarre, Ian Hill
- Bass und Scott Travis - Drums) seit mehr als fünfzehn Jahren.
Das Album des Quintetts, das vor mehr als dreißig Jahren gegründet
wurde, entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Roy Z (Downset,
Halford, Bruce Dickinson, Helloween u.a.).
Neues Album „Angel Of Retribution“
erscheint am 28.02.!!
Der Titel des neuen Judas Priest Albums ist raus, der Longplayer
wird „Angel Of Retribution“ heißen. Flugs im Englischlexikon
nachgeschlagen: „Retribution“ heißt übersetzt
so viel wie Vergeltung/Strafe. Der Veröffentlichungstermin
für das Album ist der 28. Februar. Das schicke Teil wird auch
als limitiertes CD+DVD-Package erhältlich sein.
Wer Judas Priest und Rob Halford Anfang der 90er bei ihrer letzten
gemeinsamen Tournee zum Album "Painkiller" erlebte, wird
sich mit Wollust an die urgewaltige Show erinnern, die seinerzeit
die größten Hallen der Welt füllte. Eine zweistündige
Galavorstellung in Sachen Hard´n´Heavy-Entertainment
– mit viel schwarzem Leder, aber auch Ketten, Nieten, Peitschen,
aufwendigen Spezialeffekten und nicht zuletzt einem ganzen Arsenal
von Rockklassikern. Darunter "Breaking The Law", "Turbo
Lover", "Hell Bent For Leather" oder "Living
After Midnight", die mehr sind, als nur Hymnen – nämlich
der Ausdruck eines Lebensgefühls und das Sinnbild jugendlicher
Rebellion. All das erlebt nun, nach dreizehnjähriger Pause,
seine überfällige Wiedergeburt. Denn Halford und die Original-Priest-Besetzung
um Gitarrist Glenn Tipton, Bassist Ian Hill, Drummer Scott Travis
und Gitarrist KK Downing steigen noch einmal in den Ring. Aussichten,
die Metal-Fans in aller Welt in Verzückung versetzen dürften.
Schließlich mehren sich die Gerüchte um eine Reunion
schon seit 1999, als Halford und die übrigen Priest-Mitglieder
ihre langjährigen Differenzen beilegten. Diese basierten auf
Halfords überraschendem Ausstieg 1992, der die britischen Schwermetaller
seinerzeit an den Rand der Trennung führte. Durch Interimssänger
Tim "Ripper" Owens konnte die zwar noch einmal abgewendet
werden, doch beide Parteien – Halford mit seinen Projekten
Fight, Two und Halford sowie Priest mit zwei neuen Studio-Alben
– vermochten nie mehr an alte Erfolge anzuknüpfen. Eine
Situation, die genauso am Ego aller Beteiligten nagte, wie der Erfolg
diverser Reissues aus dem umfangreichen Priest-Katalog oder der
Hollywood-Blockbuster "Rock Star" mit Mark Wahlberg, der
auf der Geschichte der Band basiert. Zudem zeigte die triumphale
Wiedervereinigung der befreundeten Iron Maiden mit Frontmann Bruce
Dickinson, wie beliebt Heavy Metal immer noch ist. Ein Musikstil,
der in den 90ern, dem Zeitalter von Grunge, Alternative Rock, Techno
und TripHop, lediglich eine kurze kreative Auszeit nahm –
nur um jetzt in neuer Blüte zu erwachen. "Judas Priest
sind eine Institution, deren Songs von einer Rock-Generation zur
nächsten weitergereicht werden", meint denn auch der inzwischen
53jährige Halford. "Das Interesse daran stirbt einfach
nicht aus – nicht mal an Alben, die inzwischen 25 Jahre alt
sind. Es ist toll, eine solche Geschichte zu haben und trotzdem
nicht als altersschwacher Dinosaurier zu gelten. Wir sind immer
noch die erste Heavy Metal Band – und die einzig wahre."
Nicht umsonst gilt das Quintett aus Birmingham, dessen Anfänge
zurück bis ins Jahr 1969 reichen, nicht selten als "Erfinder
des wahren Heavy Metals" und "Wegbereiter der New Wave
Of British Heavy Metal". Eben, weil sie mit Alben "Sin
After Sin" (1977), "Stained Glass" (1978) und "Killing
Machine" (1978) maßgeblich zum Boom der harten Rock-Variante
beigetragen und den Weg für Zeitgenossen wie Saxon, Budgie,
Motörhead oder Tygers Of Pan Tang ebneten.
Eine Invasion an Bands, denen Judas Priest allein dadurch viel
voraus hatten, weil sie in Rob Halford einen charismatischen Madman
besaßen und mit ihrem kompromisslosen Sound spätere Heavy-Varianten
wie Speed-Metal, Death Metal oder Thrash vorwegnahmen. Und sie verkauften
Tonträger im zweistelligen Millionenbereich. Gerade ihr 80s
Werk um Alben wie "British Steel", "Screaming For
Vengeance" oder "Turbo" stürmte weltweit die
Charts. Ähnliche Heldentaten sind auch in Zukunft zu erwarten.
Denn die neuen Judas Priest sind vielleicht sogar noch besser als
die alten, meint zumindest Gitarrist Glenn Tipton. "Das Original-Line
hat etwas Magisches. Rob ist ein großartiger Sänger und
ein wichtiger Teil des Songwriter-Teams. Wir haben im letzten Jahr
über 150 Stücke geschrieben. Und das zeigt, dass die alte
Formel immer noch funktioniert." Halford fügt hinzu: "Ich
weiß, dass diese Band in der aktuellen Form eine wichtige
Rolle spielen wird. Schließlich gibt es eine riesige Nachfrage.
Ich bin ziemlich sicher, dass die Leute nicht nur die alten Songs
hören wollen, sondern sich auch fragen, was wohl als nächstes
kommt. Dessen sind wir uns bewusst – und werden alles daran
setzen, ein großartiges Album aufzunehmen. Wir sind die Band,
die die Leute hören wollen – und zwar mehr denn je."
Supporte die Heavy Metal-Helden, die schon mehrere Generationen
begeisteter Metal-Jünger in ihren Bann gezogen haben!!
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