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The Gaslight Anthem American Slang

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Koufax

Es gibt Authentizität und Scharlatanerie, Aufrichtigkeit und Ironie, Inspiration und Nachgeäffe - einfach gesagt: Leute, die voran gehen und solche, die folgen. Mit einer 50-jährigen Rock'n'Roll-Geschichte im Nacken, versuchen viele junge Bands einfach den leichten Weg zu nehmen - indem sie nur bereits existente Dinge und Helden versuchen nachzumachen (meistens schlecht), während andere wiederum alten Sounds frönen, dabei aber nur diese Stilistiken durch billige Parodien besudeln. Und dann gibt es da diese wenigen, besonderen Bands, die versuchen, den Sound, mit dem sie aufgewachsen sind, weiter zu entwickeln und die Werte ihrer alten Helden zu verstehen, und diese Zutaten mit innovativem Einfallsreichtum und ambitionierter Durchführung zu verbinden. Und gerade in den aktuellen Zeiten der Retro-Einflüsse sind diese Bands besonders kostbar - die eine eigene Coolness-Skala haben...

Koufax sind genau so eine Band. Eine, die sich nicht dafür schämt, "uncoole" Einflüsse wie beispielsweise The Cars, Joe Jackson, Traffic, Elvis Costello, Chicago oder Eddie Money zu nennen. Dabei aber so innovativ zu sein, die "DNA" dieser Acts fernab irgendwelcher Hypes mit ihrem eigenen Musikuniversum verschmelzen zu lassen.


Neues Album "Hard Times Are In Fashion"!

“Die Leute kriegen genau das, was sie verdienen”, gröhlt Sänger Robert Suchan beim Song “Why Bother At All”, das auf dem neuen Koufax Album "Hard Times Are In Fashion" zu hören ist. Zu Recht könnte man sagen. In diesem kühlen Zeitalter, in dem schon wenig erwartet und letztendlich noch weniger geboten wird, kommen Koufax genau passend. Ihr Vorgänger Social Life gab den aus dem mittleren Westen stammenden Amerikanern die nötige Schubkraft, um so richtig abzuheben. Diese Truppe, die sich aus dem Sänger/Gitaristen Suchan, seinem Partner und Pianisten Jared Rosenberg, dem Bassisten/Gitaristen Ben Force, dem Geschwisterduo Ryan und Rob Pope (Schlagzeuger und Bassist) - die Elton John/Bernie Taupin (oder Daryl Hall und John Oates, wenn du so willst) der “Ist doch wurst” Generation - zusammensetzt, stellen viele relevante Fragen auf den 11 aktuellen Stücken.

Und zwar: Was kommt bitte sehr als nächstes? Schließlich wurde ein absolut lupenreines Popalbum vorgelegt, mit allem was das Musikherz begehrt. Oder vielmehr, sind Suchan und Rosenberg Großmeister der allumgreifenden Kunstform oder besessene Songschmiede, deren Fähigkeiten zwischen ungreifbarer Harmonie und dessen simultaner Dominanz pendeln? Schwierige Frage, oder? Hier gibt es jedoch keine genauen Antworten. Muss ja auch nicht sein. Denn solche Bilder und Töne, Farben und Klänge, Höhen und Tiefen brauchen nun mal keine Erklärungen. Die Musik steht hier im Vordergrund.

Das Album wurde hauptsächlich in einer kleinen Stadt in Kansas aufgenommen, während des eisigen Winters wie auch des schwülen Sommers. Auf Hard Times Are In Fashion haben Koufax so viel kollaboriert wie auf keinem anderen Album zuvor, mit alten Freunden und Fremden aus Phoenix, Los Angeles und Kansas. Produzent war diesmal Michael Krassner (Califone, the Sun). Über ein Jahr lang waren Koufax ohne Plattenvertrag, der Schuldenberg häufte sich dementsprechend an.
Wie, bitte?

Diese wahnsinnigen Kontraste sind der Grund für ihr, bis dato größtes Meisterwerk. Natürlich gibt es auch andere Ursachen. Verbitterte Popsongs, die einen griesgrämigen europäischen Vater, der seine Muse in der Misere findet, und eine gut gelaunte amerikanische Mutter vorweisen. Der Großteil der Texte und musikalischen Themen wurde weit von der Heimat aufgegriffen. Während eines längeren Aufenthaltes in Prag erforschte Suchan völlig neue Seiten an sich und seiner Musik.

Den neuen Videoclip zu dem Song "Isabelle" gibts hier anzuschauen:

Koufax - Isabelle (Video)


Bei Xtaster kannst du in 3 Songs des Albums reinhören:

1. Why Bother At All

2. Stephen James

3. Color Us Canadian

Fragen? Sie scheinen plausibel. Antworten? Jeder hat welche, such lieber deine eigenen.

Koufax Flash Card hier zum runterladen:

Soundprobem und andere Multimedia-Spielereien gibt's ab jetzt, der Koufax FlashCard sei Dank, zum abspielen und weiterverschicken. Und zwar hier:

Koufax Flash Card










 


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