Velcra
Das heißeste Ding aus Finnland seit dem Urknall!
Der harte Kern der finnischen Band Velcra besteht aus Sängerin
Jessi Frey und dem Multiinstrumentalisten O.D. Die beiden fangen
1999 an, zusammen ein paar Songs auszuarbeiten, die stilistisch
irgendwo zwischen Metal und Popmusik gelagert sind. Das erste Demo
nehmen sie auch nur zu zweit auf, sacken damit aber direkt den Titel
"Demo des Monats" im britischen Metal Hammer ein.
Da live zu zweit nicht viel zu machen ist, müssen natürlich
ein paar weitere Musiker her. Diese finden sie in Drummer Mikko
und Basser Gunnar, während O.D. live die Gitarre und die Programmings
übernimmt. Auch EMI Finnland zeigen sich inzwischen von den
Qualitäten der Band überzeugt und nehmen sie unter Vertrag.
Auf dem Debüt "Consequences Of Disobedience" spielt
Mikka auch die Drums, den Rest übernimmt aber O.D., da Gunnar
nur als Session-Musiker mit von der Partie ist. Inzwischen sind
mit Basser Wille und DJ Freak an den Keys und Turntables zwei weitere
Mitglieder in der Band, die auch auf "Between Force And Fate"
zu hören sind.
Der einmalige Sound, die Verschmelzung von Metal-Gitarren und elektronischen
Songs und nicht zuletzt die unverkennbare stimmliche Leistung von
Frontfrau Jessi, machen die Musik von Velcra zu einem Wechselbad
der Gefühle. Eine Mischung aus Härte und Melancholie,
die sich gepaart mit viel Melodie ergänzt. Ums kurz zu machen,
stell dir einfach eine Mischung aus Limp Bizkit, Clawfinger und
Exilia vor.
Zweites Album "Between Force And Fate"
Velcra haben mit „Between Force and Fate“ ein sensationell
innovatives Ding hingelegt. Schon der Opener „War Is Peace“
kündigt mit ordentlichem Tempo und fetten Gitarrenriffs an,
was von Velcra zu erwarten ist. Wie zufällig schleichen sich
dann in „The Water Is Getting High“ die ersten Samples
und Keyboard-Sounds ein. Sängerin Jessi Frey beweist dabei
ebenso wie in vielen anderen Passagen, dass sie sowohl die melodiösen
Parts als auch die Gröleinsätze gekonnt beherrscht. Opulente
Elektro-Sounds finden sich in „I Can’t Tell The Sun
From The Moon“ oder in „The Bong Song“. Nicht
nur die abwechslungsreichen Songs, auch die Texte verdienen ein
bisschen Aufmerksamkeit, was man sich fast denken kann bei einem
ersten Blick auf das Cover, wo sich ein Bild der zerbombten japanischen
Stadt Yokohama findet.
Der Live-Track „Corruption“ macht außerdem richtig
Bock, diese Band mal auf der Bühne zu erleben. Den fulminanten
Abschluss bildet „Wonderland Sunrise“.
In einige Songs von der Platte kannst du bei Xtaster schon mal reinhören:
1.
War Is Peace (mp3-Sample)
2.
For My Lonelyness I Pay (mp3-Sample)
3.
The Bong-Song (mp3-Sample)
Zusätzlich gibts noch 3 Songs vom Debüt-Album "Consequences
of Disobedience":
1. My
Law
2. Can't
Stop Fighting
3. Solar
Red
Aber natürlich darf auch das Auge nicht zu kurz kommen, deshalb
gibts auch Videos:
1.
The Bong-Song (Quicktime)
2.
Memory Loss (Quicktime)
3. My
Law
4.
Our Will Against Their Will
5. Can't
Stop Fighting
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